Köln unter Napoleon
6. Oktober 1794: Köln verliert seinen Status als Freie Reichsstadt, die Stadtschlüssel werden an den Kommandeur der französischen Truppen übergeben, Französisch wird Amtssprache.
Zunächst waren die Kölnerinnen und Kölner entsetzt, sowohl über die zerlumpten Soldaten, die ihre Stadt besetzten, und die extrem hohen Abgaben und Steuern, die der Rat der Stadt Köln aufbringen musste, als auch über die vielen Neuerungen. Schließlich wollten die Franzosen den Kölnern erst einmal Ordnung, Sauberkeit und Sicherheit beibringen angesichts einer völlig verdreckten Stadt ohne Straßenbeleuchtung.
Insbessondere werden mit Beginn der napoleonischen Herrschaft die noch sehr dem Mittelalter verhafteten Strukturen der Stadt regelrecht umgekrempelt: Gerichtsbarkeit, Zunftwesen, öffentliche Verwaltung werden modernisiert. Zugleich werden ganz im Sinne von "Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit" die Religionsfreiheit eingeführt und Kirchenbesitz enteignet.
Unsere Stadtführung beginnt dort, wo die französischen Truppen am 6. Oktober 1794 in die Stadt einmarschiert sind: an der Hahnentorburg ("Porte du Coq"). Während unseres Spaziergangs zum Dom erkunden wir dort, wo sie im Stadtbild sichtbar sind, die Veränderungen, die bis heute nachwirken.
Diese Führung ist auch in französischer Sprache buchbar.
Zunächst waren die Kölnerinnen und Kölner entsetzt, sowohl über die zerlumpten Soldaten, die ihre Stadt besetzten, und die extrem hohen Abgaben und Steuern, die der Rat der Stadt Köln aufbringen musste, als auch über die vielen Neuerungen. Schließlich wollten die Franzosen den Kölnern erst einmal Ordnung, Sauberkeit und Sicherheit beibringen angesichts einer völlig verdreckten Stadt ohne Straßenbeleuchtung.
Insbessondere werden mit Beginn der napoleonischen Herrschaft die noch sehr dem Mittelalter verhafteten Strukturen der Stadt regelrecht umgekrempelt: Gerichtsbarkeit, Zunftwesen, öffentliche Verwaltung werden modernisiert. Zugleich werden ganz im Sinne von "Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit" die Religionsfreiheit eingeführt und Kirchenbesitz enteignet.
Unsere Stadtführung beginnt dort, wo die französischen Truppen am 6. Oktober 1794 in die Stadt einmarschiert sind: an der Hahnentorburg ("Porte du Coq"). Während unseres Spaziergangs zum Dom erkunden wir dort, wo sie im Stadtbild sichtbar sind, die Veränderungen, die bis heute nachwirken.
Diese Führung ist auch in französischer Sprache buchbar.
- Dauer
- 90 Minuten
Diese Tour wird aktuell nicht als öffentliche Führung angeboten. Bei Interesse rufen Sie uns gerne an oder schicken Sie eine E-Mail. Bei erhöhter Nachfrage würden wir die Führung auch wieder ins öffentliche Programm aufnehmen.
Treffpunkt
Hahnentorburg, RudolfplatzAuf der Westseite der Hahnentorburg befindet sich eine Erinnerungplakette an Herrn Stübben, dort ist der Treffpunkt.
Individuelle Führungen
- Dauer
- 90 Minuten
- Preise
-
bis 15 Personen 150,00 €
16-20 Personen 170,00 €
Das Kleingedruckte
Alle Preise verstehen sich inkl. gesetzlicher Mehrwertsteuer.
Der ermäßigte Preis gilt für Schüler*innen, Student*innen und Schwerbehinderte, bitte bei der Führung entsprechenden Ausweis vorzeigen.
Kleinkinder bis einschließlich 6 Jahre benötigen ein kostenfreies Ticket.
